Vorpredigt zum 1. Advent 01.11.2013 von Diakonin Petra Stöckmann-Kothen

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

 

Liebe Gemeinde,

jetzt ist wieder Adventszeit. Advent heißt, den Ankommenden erwarten. Wer kommt an, worauf warten wir? Natürlich, das Weihnachtsfest. Und damit wieder besonders auf unseren Heiland – auf Jesus Christus warten, er ist ja der Grund des

1. Advent 01.12.2013 in Neppendorf

1. Advent 01.12.2013 in Neppendorf

Weihnachtsfestes, seinen Geburtstag wollen wir feiern und seines Kommens gedenken.

„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ Heißt es über der ersten Woche des Advents

Ein König soll kommen. Wer von euch hatte schon einmal einen König zu Besuch? Ich kenne nicht einmal einen richtigen König, habe mal die englische Königin von weitem gesehen, als ich in London war. Aber da konnte man sie auch kaum erkennen.

Wenn der König Michael nach Rumänien zu Besuch kommt, dann haben von uns sicher die wenigsten Gelegenheit ihn zu Gesicht zu bekommen, denn hier nach Neppendorf wird es wohl nicht kommen.

Aber schauen wir genau hin, es heißt DEIN und ZU DIR und er KOMMT.

Dein König, das heißt ja, dass dieser König ein persönliches Verhältnis zu dir und zu mir hat. Es heißt nicht unser, oder der König des Landes sowieso. Nein, DEIN König. Denn er kommt ja auch zu DIR. Er kommt ganz privat und ganz persönlich zu DIR. Wenn wir uns das im Vergleich zu den anderen Königen der Welt vorstellen, dann lässt es sich schwer denken. Die Könige dieser Welt brauchen immer eine große Gruppe Menschen um sich, wenn sie kommen, dann ist die Polizei auf Trab, dann kommen Massen von Menschen zusammen, um diesen König zu sehen. Wer ihm näher kommen möchte, hat höchstens eine Chance, wenn er zur Audienz zum König geht. Aber zu mir zu Besuch kommt sicher kein König!

So ganz anders der König, von dem der Wochenspruch redet, der Thema der Adventszeit ist. Dieser König macht sich auf zu den Menschen, um ihnen persönlich zu begegnen. Er kommt zu Dir und zu mir – er kommt. Und er tritt mit den Menschen in Kontakt – ohne Leibgarde und ohne Angst zu haben vor einem Überfall.

Eine Art wie er damals gekommen ist, haben wir im Evangelium gehört. Die Menschen kamen ihm nahe, er hat sich zu ihnen herabgelassen – ja er wählte ein Reittier, welches ihn gar nicht so viel höher als die Menschen zu Fuß werden ließ. Er ritt auf einem jungen Esel. Wie er heute kommen könnte, soll uns eine Geschichte erzählen: (L. Mayer-Skumanz)

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte.

„Zu mir?“ schrie er. „In mein Haus?“

Er rannte durch alle Zimmer, er lief die Stiegen auf und ab, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinunter. Er sah sein Haus mit andern Augen.

„Unmöglich!“ schrie er. „In diesem Sauhaufen kann man keinen Besuch empfangen. Alles verdreckt. Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“ 

Er riss Fenster und Türen auf.

„Brüder, Freunde!“ rief er. „Helft mit aufräumen – irgendeiner! Aber schnell!“

Er begann, sein Haus zu kehren. Durch dicke Staubwolken sah er, dass ihm einer zu Hilfe gekommen war. Sie schleppten das Gerümpel vors Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten Stiegen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und immer noch klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.

„Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann.

„Das schaffen wir!“ sagte der andere.

Sie plagten sich den ganzen Tag. Als es Abend geworden war, gingen sie in die Küche und deckten den Tisch.

„So“, sagte der Mann, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen. Wo er nur bleibt?“

„Aber ich bin ja da!“ sagte der andere und setzte sich an den Tisch.

„Komm und iss mit mir!“

Gott ist der König, der zu uns kommen will, er ist der Mann, der beim Aufräumen geholfen hat. In Jesus Christus ist er zu uns gekommen und kommt auch heute zu uns.

 Diakonin Petra Stöckmann-Kothen

Konstituierende Gemeindevertreterversammlung am 24.11.2013

Am 24.11.2013 kam die Gemeindevertreterversammlung zu Ihrer ersten Sitzung nach den Neuwahlen zusammen.DSCN0661[1]

Wichtigster Tagesordnungpunkt, war die Wahl des Kurators und von zwei Vertretern ins Prespyterium.

Zum Kurator wurde Josef Beer für vier Jahre wiedergewählt.

Ins Prespyterium wurden für vier Jahre Richard Huber und Frank Hiehn gewählt.

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Ergebnisse der kirchlichen Wahlen vom 10. November 2013

Verlautbarung

Die kirchlichen Wahlen vom 10. November 2013 hatten folgendes Ergebnis:

Von den 78 in der Wählerliste eingetragenen Personen haben sich 52 Personen an der Wahl beteiligt

In die Gemeindevertretung wurden auf 4 Jahre gewählt:

1. Cimpoca Serbana-Paula                      38 Stimmen

2. Hihn Frank                                            37 Stimmen

3. Köber Georg                                         37 Stimmen

4. Eckenreiter Katharina                           34 Stimmen

5. Luca Marius                                          29 Stimmen

Als Ersatzmitglieder auf 2 Jahre:

1. Kothen Michael                                       25 Stimmen (hat auf seine Wahl verzichtet)

2. Liebhart Maria                                         25 Stimmen

3. Parvu Roger                                            13 Stimmen

Als Abgeordnete  in die Bezirkskirchenversammlung auf vier Jahre:

Gierlich Hermann                                       31 Stimmen

 

Als Ersatzmitglied, auf vier Jahre

Reisenauer Lucretia                                  15 Stimmen