Ostermontagsgottesdienst mit Mittagessen

Der Ostermontagsgottesdienst findet um 11.00 Uhr statt und wird von Diakonin Petra Stöckmann-Kothen gestaltet.

Im Anschluss findet ein gemeinsammes Mitagessen im Restaurant „La Sepp“ statt. Hierfür bitten wir Sie, sich im Gemeindebüro anzumelden.

Name: *
E-mail: *
Betreff:
Wir nehmen mit Personen am Mittagessen teil: *

Weltgebetstag 06.03.2015

Am 06.03.2015 fand in unserer Kirche der diesjährige Weltgebetstag statt. Die untenstehende Predigt wurde von Diakonin Petra Stöckmann-Kothen gehalten.

Johannes 13, 1 – 17

 

Liebe Gemeinde,

„Begreift ihr meine Liebe?“ fragt Jesus uns heute. Eine Liebe, die sich ganz für den anderen hingibt, eine Liebe, die nicht nach dem Nutzen fragt, eine Liebe, die nur das Gegenüber im Blick hat und sich ganz mit dem Gegenüber identifiziert.

Jesus hat für diesen Beweis seiner Liebe etwas gewählt, was völlig aus dem Rahmen fiel. Es war in einem Land wie Israel üblich, dass man sich vor dem Essen die Füße wusch. In Israel ist es staubig und warm, die Menschen damals trugen höchstens Sandalen oder sie gingen barfuß. Die Füße waren also staubig und sicher auch heiß. So war es auch eine Erfrischung, wenn der heiße Staub abgewaschen wurde. In den Familien wurde P1240328üblicherweise Wasser bereit gestellt und jeder wusch sich seine Füße selbst. Die reicheren Leute hatten dafür Sklaven, die den Gästen die Füße wuschen. Niemals hätte der Gastgeber selber den Gästen die Füße gewaschen.

Aber Jesus macht es für seine Jünger. Damit begibt er sich auf die Stufe eines Sklaven. Deshalb können wir wohl Petrus nun besser verstehen, der vehement das Tun Jesu’ abwehren will. Jesus, sein geliebter Meister, soll sich doch nicht als Sklave geben, niemals, das kann man doch nicht zulassen. Er ist doch sein Vorbild, sein Idol, sein Lehrer, der, dem er folgen will – niemals aber sein Sklave!

Aber Jesus begibt sich ganz nach unten, im wahrsten Sinne des Wortes, um deutlich zu machen, wie dienende Liebe aussehen kann. Eigentlich ist das ja nur eine kleine Demonstration von dem, was den Weg Jesus insgesamt ausmacht. Jesus ist Gottes Sohn, er war an der Schöpfung beteiligt, er steht neben Gott, dem Vater – also über allem, was es gibt. Damit ist er auch Herr über alles, was es gibt. Dann hat er sich ganz nach unten begeben, er ist geworden, wie das, was er zuvor mit erschaffen hat. Er hat die Gestalt seiner Schöpfung angenommen, ist selber Mensch geworden. Und warum: um uns Menschen, Geschöpfen Gottes, zu zeigen, wie Gott ist, wie der Allmächtige selber ist. In Jesus macht Gott sich klein, macht Gott sich zum Sklaven. Und er neigt sich dabei auch noch vor seinen Jüngern bis zum Boden. Jesus war so frei, dass er sich vor seinen Jüngern P1240333auf den Boden niederknien konnte, herabbeugen konnte, Sklavendienst tun konnte.

Noch ein Zweites wird aber in dieser Geschichte deutlich. Jesus und seine Jünger sind mitten beim Essen, als Jesus aufsteht, um den Jüngern die Füße zu waschen. Wie ich eben schon sagte, war es normal, dass jeder sich vor dem Essen die Füße wusch. Wir können also davon ausgehen, dass die Jünger schon gewaschene Füße hatten – sie werden sie sich selber gewaschen haben, denn sie waren ja nicht bei reichen Leuten zu Gast.

Jetzt werden sie ihnen noch einmal gewaschen, ohne, dass sie noch einmal vor die Tür gegangen wären. Es ist damit eine völlig überflüssige Handlung – überhaupt nicht mehr notwendig, eine völlig Verschwendung von Zeit und kostbarem Wasser.

So ist die Liebe Gottes zu uns: verschwenderisch und von Gottes Seite aus überhaupt nicht nötig. Gott steht weit über uns, aber er will mit uns Kontakt haben. Gott könnte sich auch nur um seine Engel kümmern, die neben ihm stehen und ihm immer die Ehre geben – aber er will auch mit uns Kontakt haben, auch dann, wenn wir ihm nicht die Ehre geben. Er liebt uns so sehr, dass er sich bis ganz nach unten begibt und seine Liebe verteilt, ohne nach unserer Gegenliebe zu fragen. Er gießt seine Liebe über die Menschen aus, verschwenderisch, eimerweise, nicht in kleinen Tröpfchen; mit einem dicken Schlauch, nicht mit einer kleinen Gießkanne. Er gießt seine Liebe über uns aus, ohne nach dem Nutzen oder Gewinn für ihn zu fragen, ja, nicht einmal nach dem Echo fragt er, er liebt uns einfach. Er liebt alle Menschen, wirklich alle, auch die, die nichts von ihm wissen wollen.

Diese große, verschwenderische Liebe, die wir reichlich von Gott erhalten, können wir nun weiter geben. Weitergeben an jeden Menschen – egal, ob er so aussieht wie wir, so spricht wie wir, so glaubt wie wir. Wir können diese Liebe weitergeben – auch an Menschen, von denen wir vielleicht denken könnten, sie hätten es nicht verdient. Gott möchte durch uns P1240310seine Liebe auf dieser Welt austeilen, ausgießen – verschwenderisch und ohne Maß, ohne Ansehen der Person.

Und mit dem Beispiel der Fußwaschung zeigt Jesus uns, dass er uns gerne auch etwas Schönes, Wohltuendes bieten möchte. Damals hatten die Jünger sicher schon den Staub von den Füßen gewaschen. Dann aber wendet sich jemand ihnen beim Füße Waschen zu, Jesus nimmt die Füße in seine Hände und kommt ihnen damit ganz nah, er massiert sie sanft beim Abtrocknen und schenkt damit auch Linderung und Erholung nach einem langen Tag.

Die Frauen auf den Bahamas zeigen uns ihre Notlagen, zeigen uns, wo bei ihnen Menschen sind, denen sie mit der Liebe Gottes begegnen und Gutes, Wohltuendes tun wollen, um die Not zu lindern. Hier bei uns sind es andere Notlagen, andere Themen, andere Menschengruppen, denen wir Gutes tun, mit der Liebe Gottes begegnen und über sie die Liebe Gottes ausschütten sollen.

Jesus möchte von uns, seinen Nachfolgern, dass wir Menschen in Notlagen helfen, ihnen in schweren Stunden beistehen, ihnen aus Liebe Gutes tun. Dafür füllt er uns aus mit seiner Liebe, damit auch wir viel Liebe, verschwenderisch viel Liebe, weitergeben können.

Wir haben diese Liebe nicht wie in einem Tankwagen vorrätig, sondern wir können uns direkt an die Pipeline Gottes anschließen – und von Gottes Seite ist der Durchfluss gesichert, er wird den Hahn nicht zudrehen und auch keine Drosselung vornehmen. Gott gibt, so viel wir brauchen, damit wir ganz viel davon weitergeben können.

Begreift ihr meine Liebe, versteht ihr, was ich euch damit getan habe? fragt Jesus uns. Dann lasst uns gehen und auch anderen einen Liebesdienst erweisen, ihnen verschwenderisch etwas Gutes tun.              Amen.

 

Ziua mondială de rugăciune 2015

Din Ioan citire 13,1 – 17

 

Draga comunitate,

 

Înțelegeți dragostea mea? – ne întreabă Isus astăzi. O dragoste, care se dedică în întregime celorlalți, o dragoste care nu întreabă de foloase, o dragoste care are privirea îndreptată spre cel de-alături și se identifică în întregime cu cel din fața lui.

Isus a ales pentru această demonstrație a iubirii sale ceva cu totul ieșit din comun. În țări precum Israel se obișnuia ca înaintea servirii mesei, oamenii să se spele pe picioare. Pe vremea aceea oamenii umblau numai în sandale sau chiar desculți. Ca atare picioarele erau pline de praf și desigur și tălpile fierbinți de la nisipul fierbinte. Prin spălare cu apă rece iși și răcoreau picioarele. In familiile obișnuite apa era pregătită și fiecare se spăla singur pe picioare. Oamenii bogați aveau sclavi, care le spălau oaspeților picioarele. Niciodata nu spăla gazda picioarele oaspeților.

Isus însă a spălat picioarele ucenicilor săi. Prin fapta sa, s-a coborât el însuși la nivelul unui sclav.

De aceea îl putem înțelege bine pe Petru, care vroia să-l inpiedice cu vehemență pe Isus să facă acest lucru. Isus, maestrul său iubit să nu se coboare niciodată la rang de sclav, acest lucru nu se poate îngădui. El este exemplul său, idolul său, mentorul său, acela pe care vrea să-l urmeze, dar niciodata sclavul său.

Dar Isus se coboară până jos de tot, în adevăratul sens al cuvântului, ca să arate cât de folositoare sau utilă poate fi iubirea.

Aceasta este o demonstrație mică a întregului drum pe care îl parcurge Isus. Isus este fiul Domnului, a participat la creație, stă lângă Dumnezeu Tatăl – adică deasupra la tot ce exista.

Dar a coborât jos de tot, a devenit ceea ce a creat înainte. A devenit chipul creației sale, a devenit el insăși om.

Pentru ce a făcut acest lucru: ca să ne arate nouă oamenilor, care suntem creația lui Dumnezeu, cum arată Dumnezeu, Atotputernicul. Prin Isus, Domnul se coboara în jos, se transpune în sclav, chiar se inchină până la pământ în fața ucenicilor. Isus era atât de liber, încât a putut să se închine în fața ucenicilor săi până la pământ, să facă munca unui sclav.

Înca un lucru trebuie spus referitor la cele povestite. Isus și ucenicii săi serveau masa, când el s-a ridicat ca să le spele ucenicilor picioarele. Cum am amintit era ceva normal ca fiecare să se spele pe picioare inainte de a sevi masa. Putem presupune deci că ucenicii aveau deja picioarele spălate de ei inșiși, pentru că nu erau musafiri la oameni bogați.

Cu toate acestea li se spală încă odată picoarele, fără ca cineva să fi ieșit în prealabil afară. Pare o acțiune inutilă de pierdere de timp și material.

 

 

Așa este dragostea lui Dumnezeu față de noi, risipitoare și din perspective Lui nu este nici necesară. Dumnezeu se află mult deasupra noastră, dar vrea să țină contactul cu noi, el ar putea să se îngrijească numai de îngerii lui, care îl înconjoară și îl slăvesc, dar ține neapărat la contactul cu noi, chiar dacă nu-l onorăm. Ne iubește atat de mult, încât se coboară până jos de tot, unde își dăruiește dragostea Lui fără să întrebe de dragostea noastră. El își varsă dragostea Lui în mod risipitor în cantități mari peste oameni, nu cu picătura,ci cu furtunul gros. El își varsă dragostea peste noi, fara să-l intereseze utilitatea sau profitul, nici măcar de ecou nu întreabă, ne iubește pur și simplu. El îi iubește pe toți, chiar si pe cei care nu vor să știe de El.

Această mare, risipitoare dragoste pe care o primim de la Dumnezeu, putem s-o dăm acum si noi mai departe la tot omul, indiferent cum arată, ce limbă vorbește, ce credință are dar și oamenilor de care poate considerăm ca n-ar merita-o. Dumnezeu dorește să împarte prin noi risipitor și fără măsură dragostea Lui pe acest pământ, indiferent de infățisarea persoanei.

Cu exemplul spălării picioarelor, Isus ne arata că vrea să ne facă și el ceva frumos, binefăcător.

Desigur că ucenicii aveau picioarele spălate, dar apoi se îndreaptă El spre ei, le ia picioarele în mâinile sale, deci se aproprie de ei, le masează, le usucă, astfel odihnindu-le dupa o zi lungă.

 

Femeile din Bahamas ne arata situații de suferință, de nevoie din țara lor, unde sunt oameni pe care îi întâmpină cu dragostea lui Dumnezeu, incercând să-i ajute pe diverse căi, să le atenueze suferințele.

Aici la noi sunt alte suferințe, alte categorii de oameni care au nevoie de ajutorul nostru, pe care trebuie să-i întâmpinăm cu dragostea lui Dumnezeu, să le transmitem aceasta dragoste.

Isus vrea ca noi, urmașii lui, să-i ajutăm pe oamenii nevoiași, să fim alături de ei în orele de cumpătă, să le facem din suflet bine. De aceea ne înzestrează cu dragostea lui, ca să dăruim și noi multă dragoste altora.

 

Dragostea aceasta nu o avem stocată într-un rezervor, ci o primim direct de la Dumnezeu printr-o conductă, ce nu seacă niciodată, ea va curge necontenit, robinetul nu se va închide niciodată. Dumnezeu ne dă atât cât avem nevoie ca să putem da și noi mai departe cât de mult.

 

Ințelegeți dragostea mea, pricepeți ceea ce v-am facut? – aceasta este întrebarea lui Isus. Atunci haideți să pornim să le dăruim și altora dragoste, să risipim lucruri bune.

 

Amen.

 

 

 

Rückblick auf das Leben der Gemeinde im Jahr 2014

Evangelisches Pfarramt A.B. Neppendorf

ZI. 1/2015 vom 01.01.2015

2014_12_14_16_36_27_0071

Rückblick auf das Leben der Gemeinde im Jahr 2014

Im abgelaufenen Jahr wurden folgende Gottesdienste abgehalten:

52 Hauptgottesdienste, davon 3 mit Heiligem Abendmahl, ein Gottesdienst in der Eiskirche am Bulea, der Reformationsgottesdienst in Kleinscheuern, ein Studentengottesdienst mit Leuchtersingen, zwei Abendgottesdienste, eine Adventsandacht, die HeiligAbend-Feier mit Krippenspiel und der Weltgebetstag.

Getauft wurden sechs Kinder, drei Jungen und drei Mädchen. Ein Junge und ein Mädchen gehören nicht zu unserer Kirchengemeinde.
Konfirmiert wurden zwei Mädchen und zwei Jungen. Nur ein Mädchen gehört zu unserer Kirchengemeinde.
Getraut wurden zwei Paare, die beide zur Kirchengemeinde gehören.
Beerdigt wurde ein Mann und eine Frau aus unserer Kirchengemeinde, eine Frau die nicht zur Kirchengemeinde gehörte und drei Urnen wurden beigesetzt.
Zugewandert sind zwei Frauen und ein Mann.
Übergetreten ist ein Mädchen, durch Konfirmation.
Ausgetreten ist niemand.
Abgewandert ist niemand.

Die evangelische Bevölkerung von Neppendorf gliedert sich wie folgt:

14 Kinder und zwar 6 Jungen und 8 Mädchen.
6 Jugendliche und zwar 4 Burschen und 2 Mädchen.
26 Personen zwischen dem 25. und 50. Lebensjahr, 18 Männer und 8 Frauen.
21 Personen zwischen dem 51. und 65. Lebensjahr, 15 Männer und 6 Frauen.
37 Personen zwischen dem 66. und 80. Lebensjahr, 20 Männer und 17 Frauen.
13 Personen, die über 80 Jahre alt sind, und zwar 4 Männer und 9 Frauen.

Unsere Kirchengemeinde zählt 117 Gemeindeglieder, um sechs mehr als im Vorjahr, und zwar 67 männliche und 50 weibliche Personen. Auf unserer Liste führen wir noch 5 Gemeindeglieder im Sonderstatus, 4 Männer und eine Frau.

Das älteste Gemeindeglied ist Rosina Kuttesch von Hnr. 463, im Altenheim wohnhaft. Sie ist am 25. November 1925 in Dunesdorf geboren und ist heute 89 Jahre, 1 Monate und 6 Tage alt.
Das älteste Neppendorfer Gemeindeglied ist Mathias Beer von Hnr. 854. Er ist am 1. August 1926 geboren und ist heute 88 Jahre, 5 Monate alt.
Die älteste Neppendorfer Frau ist Katharina Beer, g. Schnell, von Hnr. 854. Sie ist am 15. Oktober 1929 geboren und ist heute 85 Jahre und 2 Monate und 16 Tage alt.
Das älteste Ehepaar unserer Gemeinde ist Mathias Beer und Katharina geb. Schnell, von Hnr. 854. Sie wurden am 20. Mai 1951 getraut und sind nun 63 Jahre, 7 Monate und 11 Tage verheiratet.
Das jüngste Gemeindeglied ist Anya Kuttesch, wohnhaft in Hermannstadt. Sie ist am 26. Mai 2014 geboren und ist 7 Monate und 5 Tage alt.

Pfarrer,
Heinz-Dietrich Galter

Gottesdienste über die Weihnachtsfeiertage

An den Weihnachtfeiertagen finden folgende Gottesdienste statt:

24.12.2014 15.30 Uhr Blasen auf dem Friedhof
16.00 Uhr Festgottesdienst im Festsaal der Evangelischen Akademie

DSCN0789

25.12.2014 10.00 Uhr Gottesdienst im Festsaal der Evangelischen Akademie

26.12.2014 10.00 Uhr Gottesdienst im Festsaal der Evangelischen Akademie

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit!